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Am gemeinsamen Messestand beim German Technology Symposium in Bangkok stellten GTZ und CIM ihre Aktivitäten in Thailand vor. Foto: Tanja Bethke

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Simon Triebel
E-Mail: simon.triebel@gtz.de
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Nicht nur beim German Technology Symposium arbeiten GTZ und CIM eng zusammen

Leuchtendes Rot und knalliges Grün – die Farben und Logos von GTZ und CIM erblickten die Besucher des German Technology Symposiums in Bangkok bereits am Eingang. Vom 8. bis 11. November 2008 präsentierten sich GTZ und CIM gemeinsam auf der von der Deutsch-Thailändischen Handelskammer organisierten Messe im Central World Building. Umwelt- und Energiethemen standen bei den Gesprächen am Stand, aber auch bei den verschiedenen Vortragsveranstaltungen hoch im Kurs. „Technology and Know-how – how to manage and cope with complex changes?“ – unter diesem Motto stellte die GTZ beispielsweise die erfolgreiche Zusammenarbeit mit thailändischen Partnern wie der Thailand Greenhouse Gas Management Organization (TGO) vor. „Wir können in Thailand auf langfristige und erfolgreiche Zusammenarbeit zurückblicken und möchten interessierten Partnern unser Beratungsspektrum kommunizieren“, so David Oberhuber, Leiter des GTZ-Büros in Thailand. Clean Development Mechanism (CDM) beispielsweise gehöre in Thailand noch zu den ausbaufähigen Sektoren, bei denen Erfahrungswerte der GTZ aus anderen Ländern wie Indien mit einfließen könnten.

EINE PLATTFORM, VERSCHIEDENE GESCHÄFTSFELDER
Der einladende Messestand war im Anschluss an die Vortragsveranstaltungen dann genau der richtige Ort, um Gespräche mit Partnern bedarfsorientiert zu vertiefen. Was macht die GTZ in Thailand? Welchen Ansatz verfolgt sie beim geplanten Palm-Öl-Projekt? Wie findet ein thailändischer Partner qualifiziertes Personal? Auch Ansprechpartner des Centrums für internationale Migration und Entwicklung (CIM) waren am Stand vertreten. Sie informierten über die Angebote der Programme Integrierte und Rückkehrende Fachkräfte und erläuterten den Prozess der entwicklungspolitischen Personalvermittlung von der Antragsstellung bis hin zur Rekrutierung. „Wir binden die Integrierten Fachkräfte in Thailand intensiv in unsere Arbeit ein und nutzen das Wissen dieser kompetenten Ansprechpartner“, betont Oberhuber. Derzeit sind elf CIM-Expertinnen und Experten bei thailändischen Arbeitgebern angestellt. Sie unterstützen beispielsweise den Energiesektor bei der nachhaltigen Nutzung von Biomasse oder arbeiten in der Industrie an einer innovativen Verwendung von Bioplastik mit. „Das CIM-Programm in Thailand zeichnet sich durch den komplementären Ansatz aus. Viele Integrierte Fachkräfte arbeiten im Umfeld der GTZ-Aktivitäten und dies hat positive Synergien zur Folge“, meint Simon Triebel, zuständiger CIM-Programmkoordinator.

KOMPLEMENTÄR UND ERFOLGREICH
Ein Beispiel für das erfolgreiche Zusammenspiel der Geschäftsfelder ist der Einsatz von Astrid Faust. Sie arbeitet an der Chiang Mai Universität für das „Science and Technology Research Institute“. Neben lokalen Forschungszentren berät die Integrierte Fachkraft auch kleine und mittlere Unternehmen bei der Entwicklung, Einführung und Verbreitung von Produkt- und  Prozessinnovationen. Der Fokus ihrer Arbeit liegt dabei auf ausgewählten Wertschöpfungsketten im Textilsektor und in der Agroindustrie. Eine interessante  Schnittstelle zu den Projekten der GTZ, die sich in der Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen in der landwirtschaftlichen Produktion engagiert. Hier bieten sich nicht nur Beschäftigungs- und Einkommensmöglichkeiten für die ländliche Bevölkerung, sondern spielt auch Technologietransfer eine wesentliche Rolle. Während die GTZ im Hinblick auf Frischobst und -gemüse vor allem an der Verbesserung der landwirtschaftlichen Produktivität arbeitet, zielt der Einsatz der CIM-Expertin auf die Einführung optimierter Nacherntepraktiken und eine effiziente Lieferkooperation von Farmern, Industrie, Handel und Logistik ab. Strategische Ansätze, die sich in der Praxis ideal ergänzen. Neuestes Gemeinschaftsvorhaben: Mit Unterstützung der GTZ und eines EU-kofinanzierten Projekts möchte Astrid Faust das Produktsortiment der thailändischen Farmer im nächsten Jahr auf der Biofach in Nürnberg präsentieren, um die Vermarktung von Frischobst wie Longan und Pomelo weiter voran zu bringen. Und dafür hat sie sich mit einer weiteren Integrierten Fachkraft zusammengetan: CIM-Experte Till Ahnert, bei der German-Thai Chamber of Commerce für Messegestaltung und -organisation zuständig, wird die Unternehmer in Sachen Messepräsenz für die Biofach beraten.

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