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Afrikanische Akademiker des African Good Governance Network (AGGN)  im Austausch mit CIM-Experten.

Das African Good Governance Network zu Besuch bei CIM

Rund 30 hochqualifizierte afrikanische Akademiker des African Good Governance Network (AGGN) besuchten Ende September CIM, um sich über das Programm Rückkehrende Fachkräfte (PRF) zu informieren. Im AGGN Netzwerk, das vom DAAD und BMZ finanziell unterstützt wird, engagieren sich hervorragend ausgebildete afrikanische Akademiker, die entweder in Deutschland studiert haben, noch studieren bzw. promovieren oder bereits berufstätig sind. Ziel der AGGN-Mitglieder ist es, in ihren Heimatländern wirtschaftliche und demokratische Transformationsprozesse anzustoßen und zu unterstützen. Damit vereinigt das vom Freiburger Arnold-Bergsträsser-Institut organisierte Netzwerk, in fast idealtypischer Weise die Zielgruppe des PRF: Gut ausgebildete Akademiker aus Entwicklungs- und Schwellenländern, die durch Ihr in Deutschland erworbenes Know-How und gesellschaftliches Engagement zur Entwicklung Ihrer Heimatländer beitragen wollen.

Der inhaltliche Fokus der Veranstaltung lag auf dem Thema Good Governance. Die Teilnehmer erfuhren, welche Arbeit die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH in diesem Bereich leistet und welche Schwerpunkte sie hierzu in Afrika hat.
Nach einer informativen Präsentation über CIM und seine Förderprogramme, hatten die Anwesenden noch die Gelegenheit mit einander ins Gespräch zu kommen und zu diskutieren. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob es sinnvoll ist Deutschland wieder zu verlassen und in die afrikanische Heimat zurückzukehren.

Klar wurde dabei vor allem, dass es hierauf keine allgemeingültige Antwort gibt. Jeder einzelne, muss für sich entscheiden, ob und in welchem Maße er sich für Veränderungen in seiner Heimat einsetzen will, sei es nun vor Ort oder aus der Ferne. Für all diejenigen, die sich für die Rückkehr entscheiden, bietet das PRF finanzielle Unterstützung, Information und Beratung an. Einem AGGN-Mitglied konnte das PRF so bereits unter die Arme greifen: Elaine Tweneboah entschloss sich nach ihrer Promotion an der BTU Cottbus, nach Ghana zurückzukehren, wo sie jetzt im Bereich Umwelt und Gender an der University of Ghana tätig ist. Das PRF gleicht mit Hilfe eines Gehaltszuschusses ihren niedrigen lokalen Lohn aus und erleichtert ihr so den Berufseinstieg in Ghana. „Wir hoffen mit unserer Veranstaltung die Grundlage eines regelmäßigen Austausches zwischen CIM und dem AGGN gelegt zu haben, um noch mehr Menschen wie Elaine Tweneboah bei ihrem entwicklungspolitischen Engagement in Afrika zu helfen“, so CIM-Mitarbeiter Björn Gruber.

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