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Flyer "Förderung von Migrantenorganisationen" (deutsch, pdf 781.59 kb)
Migranten als Brückenbauer

Die Lebensumstände im Herkunftsland verbessern und die gesellschaftliche Entwicklung vorantreiben - das ist ein Wunsch von vielen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Deswegen entscheiden sich zahlreiche Migranten, in ihr Herkunftsland zurückzukehren und dort in einem entwicklungsrelevanten Bereich zu arbeiten. Seit vielen Jahren unterstützt das Programm Rückkehrende Fachkräfte Menschen, die diese Herausforderung wagen. Aber nicht für alle Migranten ist Rückkehr eine Option. Deswegen schließen sie sich in Organisationen zusammen und setzen sich mit gemeinnützigen Aktivitäten von Deutschland aus für die Entwicklung ihrer alten Heimat ein. Mit dem neuen Programm greift CIM dieses Engagement auf und fördert das Potenzial von Migrantenorganisationen.

Diese Organisationen initiieren Hochschulkooperationen, bauen Krankenstationen und Schulen oder betreiben Aufklärung zu Themen wie HIV/Aids, Energieeffizienz und Umweltschutz. Dies sind allesamt auch Ziele der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Zudem steckt in den Organisationen und ihren Mitgliedern ein großes Potenzial für die entwicklungsorientierte internationale Zusammenarbeit. Sie verfügen über umfangreiches Wissen über die Lebensumstände in ihrem Herkunftsland, gute Kontakte zu lokalen Partner und innovative Ideen.

Mit Erfahrung zu Erfolgen

Dass das gelingen kann, belegen die Erfolge des Pilotprogramms, das von 2007 bis 2010 die Kooperation mit Migrantenorganisationen erprobt hat. So haben zum Beispiel die Mitglieder des afghanischen Vereins „Kaussar“ in Herat eine Mädchenschule errichtet. Hier können heute 500 Mädchen die Bildung nachholen, die ihnen lange Jahre verwehrt wurde. Der afrikanische Verein Lubefu e.V. hat mit der Unterstützung des Programms im Kongo ein Aufklärungs- und Präventionszentrum für HIV/AIDS aufbauen können, das mehrere hundert Menschen erreicht. CIM baut auf diese Erfahrungen auf und hat das Programm weiterentwickelt.

Inhaltlich und finanziell unterstützt

Die CIM-seitige finanzielle Förderung besteht aus einem Zuschuss von bis zu 50 Prozent des gesamten Projektvolumens (mind. 10 000 und max. 40 000 Euro). Die andere Hälfte leisten die Vereine selbst. Davon müssen 10 Prozent finanzieller Natur sein. 40 Prozent des Eigenanteils kann durch Arbeits- und Sachleistungen erbracht werden. Neben der finanziellen Unterstützung ist die Weiterqualifizierung der Organisationsmitglieder sowie die Beratung bei der Planung, Umsetzung und nachhaltigen Einbindung der Projekte in lokale Strukturen ein Schwerpunkt der Förderung. CIM kann über das Programm Rückkehrende Fachkräfte  außerdem qualifizierte Fachkräfte und Praktikanten in die Projekte vermitteln.

CIM fördert Migrantenorganisationen, die:
• eingetragen und gemeinnützig sind und mehrheitlich von Menschen mit Migrationshintergrund gegründet wurden und repräsentiert werden.

• sich in gemeinnützigen Projekten in einem Entwicklungs-, Schwellen- oder Transformationsland  engagieren.

• ein Projekt umsetzen das hilft die Millenniums-Entwicklungsziele  (MDG) zu erreichen.

• eng mit lokalen Partnern vor Ort zusammenarbeiten, die mit ihnen gemeinsam das Projekt planen und umsetzen.

Weitere Details zu Kriterien und Programminhalten finden Sie im Flyer . Zu inhaltlichen Fragen, Serviceleistungen und Fördermöglichkeiten sowie zum Antragsprozess geben wir außerdem gerne per E-Mail oder telefonisch Auskunft. Die Internetpräsenz des Programms befindet sich gegenwärtig im Aufbau.

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