So läuft die Bewerbung ab
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CIM KONKRET. One person can make a difference

AUF NACH MADAGASKAR

„Madagaskar/Antananarivo – Expertin für Ökotourismus und Marketing“ gesucht. So lautete die Stellenausschreibung, auf die Michaela Pawliczek im August 2005 im Internet-Stellenmarkt von CIM stieß. Die Betriebswirtin für Tourismus war sofort Feuer und Flamme. Denn sie befand sich zu diesem Zeitpunkt in einer Phase der beruflichen Umorientierung und wollte gerne wieder ins Ausland. Vier Monate später konnte sich Pawliczek über eine neue berufliche Herausforderung als Integrierte CIM-Fachkraft in Madagaskar freuen. Dort untersützt und berät sie seit kurzem das „Office Nationale du Tourisme de Madagascar“ bei der Umsetzung des touristischen Masterplanes. „Ein Erlebnis!“ – schwärmt die 30jährige. Im Folgenden schildert sie den Prozess ihrer Bewerbung, von der ersten E-mail bis zur Ausreise.

„Nachdem ich mich vergewissert hatte, dass ich den Anforderungen der Stelle gerecht werde, reichte ich meine Bewerbungsunterlagen per Mail und Post bei CIM ein. Dazu zählten ein deutscher und französischer Lebenslauf sowie ein Anschreiben. Kurz darauf erhielt ich eine Eingangsbestätigung per Mail mit dem Hinweis, dass CIM die Unterlagen prüfen und das Ende der Ausschreibungsfrist abwarten würde. Zügig nach Fristende erhielt ich von CIM einen Einladungsbrief zum Vorstellungsgespräch, dem bereits vorab Informationen zum „Programm für Integrierte Fachkräfte“ sowie ein Personalfragebogen beilagen. Den Fragebogen musste ich ausfüllen und zurückschicken.
Das Vorstellungsgespräch dauerte rund vier Stunden und wurde von der Personalvermittlerin und der Programmkoordinatorin für Madagaskar geführt. Neben meiner beruflichen Qualifikation wurden psychologische Aspekte ebenso berücksichtigt wie meine Ideen, wie ich die zukünftige Aufgabe und die damit verbundenen Herausforderungen angehen wollte. Danach ging es noch zur tropenmedizinischen Untersuchung bei der GIZ in Eschborn. Die Reisekosten für das Vorstellungsgespräch wurden von CIM erstattet. Kurz darauf erhielt ich die Nachricht, dass ich zu den Kanditaten zähle, die dem Arbeitgeber vorgeschlagen werden sollten. Dafür musste ich meine gesamten Bewerbungsunterlagen in französischer Sprache verfassen. Es dauerte nicht lange, bis ich die Nachricht erhielt, dass sich das „Office Nationale du Tourisme de Madagascar“ für mich entschieden hatte. An diese erfreuliche Nachricht schloss sich ein ausführliches Beratungsgespräch bei CIM an. Ich bekam nähere Information über die Organisation CIM und ihr entwicklungspoltisches Mandat, über die Rahmenbedingungen in Madagaskar sowie über die konkreten Leistungen von CIM während meines Auslandseinsatzes.
Nach der Kündigung bei meinem damaligen Arbeitgeber begann ich die auf meine neue Tätigkeit abgestimmte Vorbereitung in der Vorbereitungsstätte für Entwicklungszusammenarbeit in Bad Honnef. Vier Wochen lang belegte ich Sprach- und Landeskunde-Kurse sowie Seminare zur Konfliktbearbeitung und interkulturellen Kommunikation. Rund vier Monate nach der ersten Kontaktaufnahme mit CIM saß ich im Flugzeug nach Madagaskar.“

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