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Politische Bildung in Indonesien
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Integrierte Fachkraft
Michael Holländer
E-Mail: michael@usc-satunama.org
Arbeitgeber
Unity Service Cooperation Foundation - Yayasan Kesatuan Pelayanan Kerjasama (USC-SATUNAMA)

CIM KONKRET. ONE PERSON CAN MAKE A DIFFERENCE

POLITISCHE BILDUNG FÜR EIN MITEINANDER OHNE KONFLIKTE

Die Weiterentwicklung von Seminarmodulen erfolgt im Team. Foto: Integrierte Fachkraft Michael Holländer.
Ausgangslage Seit 1998 vollzieht sich im Vielvölkerstaat Indonesien ein tiefgreifender politischer, sozialer und ökonomischer Wandel. Neu gewonnene Freiheiten führen dabei auch zu ethnischen und religiösen Konflikten.
Ziel Demokratiepolitische Bildung für unterschiedliche Zielgruppen der Zivilgesellschaft soll Konflikte verhindern und die demokratische Zukunft des Landes fördern.
CIM-Einsatz Als Abteilungsleiter und Trainer in einer indonesischen Stiftung entwickelt ein deutscher Politologe Seminarmodule und bildet seine Kollegen in neuen Methoden der politischen Erwachsenenbildung aus.
Auf den 6.000 bewohnten Inseln Indonesiens leben zahlreiche Ethnien mit über 250 Regionalsprachen und mehr als fünf Religionen nicht immer friedlich zusammen. Die einflussreiche indonesische Stiftung „USC-SATUNAMA“ arbeitet für eine demokratische Zukunft des Landes. In ihren Seminaren lehrt sie Methoden der Konfliktprävention und fördert die Bereitschaft zur politischen Mit- und Zusammenarbeit verschiedener Ethnien und Religionen. „Absolventen der Seminare schalten sich kompetenter in den politischen Dialog ein“, erklärt CIM-Fachkraft Michael Holländer. Der 36-jährige promovierte Politologe nutzt seine Erfahrung als Referent in der Erwachsenenbildung. „Ich bin zwar gleichrangiger Kollege, kann als Ausländer aber auch mal deutlicher Schwächen benennen“, beschreibt Holländer seine Rolle. Mit seinem Arbeitgeber hat er vereinbart, dass er das Bildungs- und Beratungsangebot der Stiftung erneuert. Auch andere Bildungseinrichtungen werden die neu konzipierten Seminare in ihre Programme aufnehmen. Holländer sieht seine Tätigkeit im Ausland als berufliche Chance, denn auf dem engen Arbeitsmarkt für Politikwissenschaftler kann ihn diese Qualifikation von anderen Bewerbern unterscheiden. Die Indonesier hoffen allerdings, dass Holländer sich mit dem nächsten Karrieresprung noch etwas Zeit lässt, denn für Methodius Kusumahadi, Direktor der Stiftung, ist sein Einsatz „ein Gewinn für die Stiftung. Wir sehen uns bei der Umsetzung unserer Vision deutlich gestärkt.“
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