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Beratung des madagassischen Präsidenten
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Integrierte Fachkraft
Joachim Ensslin
E-Mail: ensslin@wanadoo.mg
Arbeitgeber
Präsidialamt

CIM KONKRET. ONE PERSON CAN MAKE A DIFFERENCE

Graue Eminenz in Madagaskar

CIM-Experte Joachim Ensslin auf einer UNO-Vollversammlung mit dem madagassischen Präsidenten Marc Ravalomanana. Foto: Integrierte Fachkraft Joachim Ensslin.
Ausgangslage Seit dem Regierungswechsel im Jahr 2002 herrscht in Madagaskar Aufbruchstimmung, doch bei der Umsetzung von Reformen benötigt der Inselstaat Hilfe aus dem Ausland.
Ziel Mit internationaler Unterstützung will die Regierung Reformen zur Verbesserung der Verwaltungsarbeit, der Infrastruktur und Gesundheit, zur Korruptionsbekämpfung und Stärkung des ländlichen Raumes einleiten.
CIM-Einsatz Ein CIM-Experte steht dem Präsidenten von Madagaskar und seinen Ministern als persönlicher Berater bei allen wirtschaftlichen, politischen und administrativen Fragen zur Seite.
Finanzierung Die Kosten für den Einsatz des CIM-Experten teilen sich CIM und das bayerische Wirtschaftsministerium.
Der Präsident selbst hatte nachgefragt: Bei seinem Besuch in Deutschland im Januar 2003 hatte das madagassische Staatsoberhaupt Marc Ravalomanana in Gesprächen mit dem bayerischen Wirtschaftsministerium sein Interesse an einem persönlichen Berater aus Deutschland bekundet. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit hatte den Wunsch unterstützt und CIM gebeten, mit bayerischer Kofinanzierung einen hochqualifizierten Verwaltungs- und Politikexperten nach Madagaskar zu vermitteln. Seit Juni 2003 berät Joachim Enßlin die Präsidialbürokratie und die zuständigen Ministerien in dem afrikanischen Inselstaat. Der Bedarf an Beratung ist immens und betrifft Themen wie Dezentralisierung, effiziente Kommunalverwaltung, die Verbesserung der Infrastruktur sowie Anreize für Investoren und internationale Kontakte. Wichtigstes Anliegen der reformwilligen Regierung ist dabei gute Regierungsführung und Korruptionsbekämpfung. Erste Erfolge: Es wurde ein Antikorruptionsrat ins Leben gerufen, eine Bodenreform verabschiedet und entsprechende Rechtssicherheit – u. a. auch für ausländische Investoren – geschaffen. Zusätzlich soll der ehemalige Bürgermeister von Eching und Geschäftsführer der Münchner Messe natürlich auch zwischen der madagassischen Regierung und der deutschen Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Politik Kontakte herstellen.
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