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CIM KONKRET. ONE PERSON CAN MAKE A DIFFERENCE
Fernsehen für den Frieden
Ausgangslage In Kolumbien herrscht offiziell kein Krieg, doch bewaffnete Auseinandersetzungen, terroristische Anschläge und Entführungen gehören zum Alltag.
Ziel Durch das Medium Fernsehen soll sich die kolumbianische Bevölkerung stärker an Friedensarbeit und Konfliktprävention beteiligen können.
CIM-Einsatz Ein deutscher Journalist berät die Direktorin eines Universitätsfernsehsenders beim Aufbau eines Netzwerkes zur Ausstrahlung friedensrelevanter Themen und bildet TV-Journalisten und Kameraleute aus.
Schon der erste Schritt von Zivilcourage war erfolgreich – und verhinderte, dass in Kolumbien das unabhängige lokale Fernsehen abgeschafft wurde. Dreißig bedrohte Sender taten sich mit dem Universitätssender von Medellín, Canal U, zusammen und wehrten sich gegen die zunehmende Kontrolle durch die staatliche Fernsehkommission. Mit raschem Erfolg. Unsinnige Auflagen wurden fallen gelassen, Lizenzgebühren drastisch reduziert. Auch der zweite Schritt – die gemeinsame Programmausrichtung – zeugt von zivilgesellschaftlichem Engagement. Über das Medium Fernsehen soll die Bevölkerung intensiv an der Friedensarbeit für Kolumbien beteiligt werden und eine Kultur des friedlichen Umgangs miteinander lernen. Dazu strahlen die lokalen Fernsehsender Beispiele erfolgreich gelöster Konflikte in Gemeinden aus, informieren über Menschenrechte und fördern das Wissen über den Rechtsstaat. Der Fernsehjournalist Marco Berger unterstützt die Direktorin des Universitätssenders beim Aufbau eines Netzwerkes. Er berät sie dabei, friedensrelevante Themen und Geschichten professionell zu recherchieren und in bewegte Bilder umzusetzen. Die Ausbildung von Journalisten und Kameraleuten soll dazu dienen, Beiträge an kommerzielle Sender im Ausland verkaufen zu können, um dort auf die schwierige Situation in Kolumbien aufmerksam zu machen.
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