Integrierte Fachkraft
Volkmar Blum E-Mail: codirector_aleman@fcpa.org.pe Arbeitgeber Fondo Contravalor Perú-Alemania Service +++Weitere Beispiele Externe Quellen PublikationenCIM in Lateinamerika (spanisch, pdf 635.38 kb) |
CIM KONKRET. ONE PERSON CAN MAKE A DIFFERENCESchuldentausch und Armutsbekämpfung
Ausgangslage Von dem ungebremsten Konjunkturaufschwung und Wirtschaftswachstum Perus profitieren die sozial Schwachen nur langsam.
Ziel Die finanzielle Unterstützung lokaler Projekte und Maßnahmen in den Küsten- und Hochlandgebieten Perus soll zum Abbau der Armut im Land beitragen.
CIM-Einsatz Als Kodirektor des Deutsch-Peruanischen Gegenwertfonds in Lima ist ein deutscher CIM-Experte zuständig für die Auswahl förderungswürdiger Projekte und berät bei deren Durchführung.
Fünfzehn Millionen US-Dollar in fünf Jahren sinnvoll investieren – diesen Auftrag erhielt Volkmar Blum im Frühjahr 2003 als Kodirektor des Deutsch-Peruanischen Gegenwertfonds. Insgesamt 300 lokale Projekte an der Küste und im Hochland Perus sollen in diesem Zeitraum finanziell gefördert werden. Das Ziel: die Armut im Land wirksam zu bekämpfen, und zwar unter Berücksichtigung von Umweltschutzaspekten und des Dezentralisierungsprozesses. Im Rahmen von Wettbewerben und Ausschreibungen entscheiden Blum und sein peruanischer Counterpart, welche Projekte förderungswürdig sind. „Förderanträge aus besonders armen Gebieten und strategische Partnerschaften von Kommunen und zivilgesellschaftlichen Organisationen erhalten hier einen Bonus“, sagt Blum, der vor seinem Einsatz als CIM-Experte zwanzig Jahre lang in der Wissenschaft gearbeitet hat. Auch die Durchführung der einzelnen Maßnahmen überwacht der Deutsche persönlich und steht mit Rat und Tat zur Seite. Dreißig innovative Projekte zur Demokratieförderung wurden unter seiner Leitung bereits abgeschlossen. In 141 armen Kommunen haben sich dadurch die Planungs- und Handlungskompetenzen nachhaltig verbessert. Moderne Infrastrukturmaßnahmen sollen die Lebensverhältnisse von 120.000 armen Menschen deutlich verbessern. „Es ist eine große Herausforderung, durch die Förderung lokaler Maßnahmen einen Beitrag zum Wiederaufbau der vom Bürgerkrieg besonders betroffenen Gebiete Perus zu leisten“, sagt Blum.
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