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Kooperation mit internationalen Organisationen - Naturschutz von Norwegen bis zum Balkan
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Integrierte Fachkraft
Alois Lang
E-Mail: Alois.Lang@iucn.org
Arbeitgeber
The World Conservation Union (IUCN), Regional Office for Europe

CIM KONKRET. ONE PERSON CAN MAKE A DIFFERENCE

Vom Eisernen Vorhang zum grünen Band

Feld-Trip durch ein Naturschutzgebiet in den Save-Auen, Serbien. Foto: Integrierte Fachkraft Alois Lang.
Ausgangslage In vielen Staaten Mittel- und Osteuropas bildet sich in jüngster Zeit ein verstärktes Umweltbewusstsein heraus – gleichzeitig wächst der Druck auf unberührte Gebiete im Grenzbereich.
Ziel Durch eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Naturschutz und der nachhaltigen Regionalentwicklung soll die regionale Wirtschaft angekurbelt und internationale Naturschutzverpflichtungen erfüllt werden.
CIM-Einsatz Ein österreichischer Ökotourismus-Experte koordiniert die Zusammenarbeit aller Partner der Initiative „Europäisches Grünes Band" auf internationaler wie regionaler Ebene.
Finanzierung CIM und IUCN teilen sich die Kosten für den Einsatz der CIM-Fachkraft.
6.800 Kilometer lang, vom Nordmeer bis zur Adria, reihen sich wertvolle Biotope mit Altgrasfluren, Büschen und Wäldern, Sümpfen und Weidegebieten aneinander. Dort, wo einst die Grenze zwischen Ost- und Westeuropa verlief, haben seltene Tier- und Pflanzenarten ungestörte Habitate gefunden. Dieses Grüne Band soll eines Tages das längste und größte Biotop-Verbundsystem der Welt werden, so das Ziel der „World Conservation Union" (IUCN). Und mehr noch: „Mit dieser Initiative wollen wir den einzelnen Ländern beweisen, dass die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Naturschutz auch wirtschaftliche Chancen birgt“, sagt der Österreicher Alois Lang. Sein Motto: „Borders separate, nature unites.“ Der Ökotourismus-Experte koordiniert im Auftrag von IUCN die Aktivitäten der Initiative „Europäisches Grünes Band" von Norwegen bis zum Balkan. Mal von seinem „field office“ im ungarischen Nationalpark Fertö-Hanság aus, mal im IUCN-Büro in der serbischen Hauptstadt Belgrad. Konzepte entwickeln und mit lokalen Partnern umsetzen, an grenzübergreifenden Projekten selbst Hand anlegen und sich mit Politikern vernetzen – das sind die Hauptaufgaben des 49-jährigen. Seinen Job als Abteilungsleiter im Nationalpark Neusiedler See hat er dafür an den Nagel gehängt. Und bereut es nicht: „Vielleicht können wir Europa dann eines Tages beweisen, dass der Naturschutz in den neuen EU-Ländern und den östlichen Nachbarstaaten mit ihren großen Rückzugsgebieten viel Potenzial hat – vor allem für die Menschen in den benachteiligten Grenzregionen.“
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