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CIM blickt zum 30-jährigen Jubiläum in die Zukunft
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Panellisten Jubiläumsfeier CIM

CIM blickt zum 30-jährigen Jubiläum in die Zukunft

Seit 30 Jahren vermittelt das Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM) Fach- und Führungskräfte an Arbeitgeber in Entwicklungs- und Schwellenländern. Aus diesem Anlass warf CIM  bei einem Empfang einen Blick in die Zukunft der Arbeitsgemeinschaft aus der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und der Bundesagentur für Arbeit (BA). Bundesminister Dirk Niebel zählte zu den Gratulanten in der GIZ-Repräsentanz in Berlin.

Bundesminister würdigt CIM

„Integrierte und Rückkehrende Fachkräfte sind für uns und unsere Partner nicht mehr wegzudenken“, betonte Niebel in seiner Rede. Vor rund hundert geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft dankte er nicht nur den CIM-Mitarbeitenden für deren Einsatz. Ebenso würdigte er die Leistungen der über 12.000 Integrierten und Rückkehrenden Fachkräfte, die in der Vergangenheit bei ihren Arbeitgebern in den Partnerländern im Einsatz waren: „Seit 1980 arbeiten die CIM-Experten wirksam und eigenverantwortlich als globale Brückenbauer. Deren Arbeitgeber sprechen selbst von ‚unseren Fachkräften‘ – was, wenn nicht das, soll ‚Ownership‘ heißen?“ Damit hob der Minister die Eigenverantwortung hervor, die die Arbeitgeber beim Einsatz der CIM-Fachkräfte übernehmen – so, wie sie beispielsweise in der Erklärung von Paris gefordert wird.

Mit Erfahrung zu neuen Ideen

Auch in Zukunft wird sich CIM mit innovativen Beiträgen als Arbeitsgemeinschaft aus GIZ und BA in die deutsche Entwicklungszusammenarbeit einbringen: „Angesichts der für jedermann augenfälligen Probleme der Migration - nicht erst seit Tunesien, Ägypten und Libyen - gehen wir noch ein Stück weiter: ‚Triple Win Migration‘ ist unser innovativer Beitrag zur globalen Migrationspolitik“, erklärte GIZ-Vorstandsmitglied Jürgen Wilhelm. Seit Anfang des Jahres gehört dieses Pilotprojekt zu den neuesten Ansätzen des CIM.

Das Projekt will den Migrationsprozess so gestalten, dass er für alle Beteiligten Vorteile bringt: für das Herkunfts-, das Zielland und die Migranten selbst. Dass dies nur durch das gemeinsame Know-How von Entwicklungs- und Arbeitsmarktpolitik möglich sei, betonte der stellvertretende Vorstandssprecher der GIZ, Christoph Beier, im abschließenden Gesprächskreis und dankte dem Partner der Arbeitsgemeinschaft: „GIZ und BA vereinen im CIM die notwendige Expertise für Zukunftsfragen der Migration. Im Projekt achten wir vor allem auf die Menschen. Wichtig ist, wie wir sie vernünftig bei der Integration begleiten können.“

Mit Brücken zur Nachhaltigkeit

Vertreter von CIM-Partnerorganisationen sowie eine ehemalige Fachkraft berichteten im Gesprächskreis über Wirkungen und Nutzen der Einsätze. Jörn Lauterjung, Projektleiter des Deutsch-Indonesischen Tsunami-Frühwarnsystems am Deutschen GeoForschungsZentrum betonte: „Ohne die Brückenfunktion der CIMler vor Ort wäre unser Projekt nicht so erfolgreich und nachhaltig gestaltet worden.“

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