Unternehmensgründung in Kamerun: Ein Land reich an Potenzialen

Kamerun ist reich an natürlichen Ressourcen, kultureller Vielfalt und engagierten Menschen – und damit reich an Potenzialen. Gleichzeitig gibt es in Kamerun aber auch jede Menge Herausforderungen wie den Aufbau einer funktionierenden Infrastruktur und transparenter Behörden. Die Entscheidung für oder gegen eine Investition oder Unternehmensgründung in Kamerun ist deshalb nie eine einfache.

Erfolgsgeschichte

Knowhow-Transfer ins Herkunftsland

Trotz oder gerade wegen vieler Herausforderungen zieht es viele im westlichen Ausland lebende Kameruner zurück in ihr Herkunftsland. Sie wollen ihr Land und sich selbst voranbringen und ihr neu erworbenes Wissen dort einsetzen, wo es dringend gebraucht. In Kamerun eine passende und gut bezahlte Anstellung zu finden ist jedoch gerade für Menschen, die sich nach vielen Jahren im Ausland für eine Rückkehr entscheiden, nicht einfach. Auch deshalb steht bei vielen Rückkehrern die Überlegung im Raum, ein eigenes Unternehmen zu gründen.

Viele Kameruner zieht es zur Ausbildung ins Ausland. Allein in Deutschland studieren aktuell rund 6.000 Kameruner. Sie bilden die größte Gruppe von Studierenden aus Subsahara-Afrika an deutschen Hochschulen. Auch Honoré Tiako Ndjenkam studierte und arbeitete in Deutschland, bevor er mit Unterstützung von „Geschäftsideen für Entwicklung“ den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt hat – und in Kamerun eine IT-Beratungsfirma gründete.

Unzählige Nischen für gute Geschäftsideen

Geschäftsmöglichkeiten gibt es in Kamerun in vielen Wirtschaftszweigen, aber vor allem dort, wo es gilt, vorhandene Potenziale stärker zu nutzen: etwa zur Steigerung der Produktivität in der Landwirtschaft, für einen breitflächigeren Einsatz von Erneuerbaren Energien oder zur generellen Effizienzsteigerung von Unternehmen durch den Einsatz moderner Informationstechnologien. Einer der Unternehmer, die „Geschäftsideen für Entwicklung“ auf dem Weg in die Selbstständigkeit begleitet hat, brachte es folgendermaßen auf den Punkt: „In Kamerun gibt es unzählige Nischen für gute Geschäftsideen. Wir müssen nur mit offenen Augen durch die Straßen gehen. Wenn wir es nicht tun, dann tun es andere.“

Einer unserer Partner

Der Kameruner Steve Tchoumba wuchs in Großbritannien auf und startete dort auch ins Arbeitsleben. 2012 ging er nach Kamerun zurück, wo er heute den ersten Tech-Hub des Landes managt und Gründer von Tec-Unternehmen unterstützt.

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